Komponenten

Wir nehmen uns hier einigen Grundfragen zur Ausstattung an.

Schaltung

Eine modernes Rad verfügt natürlich über die "Gangschaltung" - der Möglichkeit, bei gleicher Trittfrequenz verschiedensten Fahrbedingungen zu begegnen. Bei allen unseren Rädern ist die Gangschaltung von besonderer Bedeutung, weil Liegerräder, Trikes oder auch Falträder ohne eine Schaltung nur schwer zu fahren wären.

Kettenschaltung

Eine Kettenschaltung ist offen, per Umwerfer wird die Kette auf eines der verschiedenen Zahnräder des Zahnkranzes gelegt.

Kettenschaltungen haben den Vorteil, wenig zu wiegen, je nach Fabrikat recht preiswert zu sein, sie haben allerdings den Nachteil, dass sie durch Straßendreck verschleißen und dass nur im Fahren geschaltet werden können.

Erstklassige Kettenschaltungen gibt es heute von Shimano und Sram.

 

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Nabenschaltung

Nabenschaltungen sind ein geschlossenes Getriebe innerhalb der Radnabe. Nabenschaltungen sind schwerer als Kettenschaltungen, aber sie bieten weniger Verschleiß, sind je nach Fahrweise weniger anfällig für Fehler.

Manche Nabenschaltungen verfügen über eine Rücktrittbremse, andere über einen Freilauf.

Spitzenfabrikat ist ganz zweifellos das Rohloff- Getriebe (Foto), das zusätzlich den Vorteil bietet, dass beliebig im Stand geschaltet werden kann und für jede Gelegenheit den richtigen Gang bereit hält. Die Rohloff-Nabe ist durch ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, sowie den enormen Übersetzungsumfang erste Wahl bei Liegerädern.

 

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Bremsen

Felgenbremsen

Bremsen über eine Zange an der Felge und sind leicht. Die Bremswirkung hängt davon ab, ob die Felge trocken oder nass ist.

Da sich die Bremskraft auf die ganze Radgabel verteilt, kann sie auch bei leichten Rennrädern mit dünnen Gabeln verwendet werden. Die hier gezeigte Rennradbremse kommt bei Liegerädern seltener zum Einsatz, sondern eher die sogenannten Cantilever-Bremsen (V-Brake von Shimano, Avid, etc.) oder die äußerst poblemlosen hydraulischen Magura-Bremsen HS11/HS33.

 

 

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Scheibenbremsen

An der Radnabe wird aussen eine Bremsscheibe montiert und darauf wird der Bremssattel gesetzt, in dem sich die Bremsbeläge befinden. Die Bremsbeläge werden mechanisch oder hydraulisch an die Bremsscheibe gedrückt.

Scheibenbremsen sind sehr wartungsarm, haben eine sehr gute, fein regulierbare  Bremsleistung bei allen Wetterbedingungen  sind aber  etwas schwerer als Felgenbremsen. Scheibenbremsen werden insbesondere bei 20 Zoll Laufrädern empfohlen, damit die kleinen Felgen nicht einem so hohen Verschleiß durch Bremsklötze  ausgesetzt sind.

Scheibenbremsen können mechanisch oder hydraulisch betätigt werden, die Hydraulik lässt dabei sehr feinfühliges, direktes Bremsen zu.

 

 

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Lichtanlage

Dynamo

Laut Straßenverkehrsordnung müssen grundsätzlich Dynamos montiert sein, so dass bei einem fahrenden Rad die Lampen immer mit Strom versorgt werden können.

Heute werden überwiegend leichtgängige Nabendynamos verwandt, die beim Fahren kaum Kraft kosten und schon bei geringen Geschindigkeiten viel Strom erzeugen.

Favorit unter den Nabendynamos ist der von SON (Foto). Dieser Hersteller bietet ausserdem die derzeit wohl hellsten Frontscheinwerfer an, die die gesetzlichen Mindestanforderungen um sage und schreibe das siebenfache übertreffen. Dunkel war gestern!

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